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Singapore

Kurze Einführung:

Singapur, zu deutsch Löwenstadt befindet sich zwischen Malaysia und Indonesien und  wurde 1819 von Sir Thomas Stamford Raffles als Handelsposten der East India Company errichtet. Bis 1959 gehörte es wie auch Hong Kong zur britischen Kronkolonie. Seit 1965 ist klein Singapur (kaum größer als Hamburg) unabhängig und schaffte den Sprung vom Entwicklungsland hin zu einer Industrienation. Heute trumpft Singapur  durchweg mit seinem BIP und zählt zu den reichsten Ländern der Welt.

Als wir am 31.12.2011 gegen 6pm in unserem Hostel ankamen, hatten wir überhaupt keine Idee wie unsere Abendgestaltung aussehen sollte. Zuerst aber solltet ihr wissen, dass wir in einem gemixten 8-Bettzimmer geschlafen haben. Dabei waren 6 von den Betten schon von Männlein belegt, was nicht zu überriechen war.Alles war halb so wild, als sich herausstellte, dass alle total nett und anständig waren.Nach einem leckeren Restaurantbesuch, beschlossen wir uns das Silvesterfeuerwerk von einer Skybar im Raffles/ Swisshotel anschauen. Als wir jedoch vor dem Eingang standen, hat uns der Eintrittspreis etwas abgeschreckt.Ein nettes Grinsen hat uns selbst zu unserer Überraschung einen freien Eintritt verschafft. Oben angekommen haben wir unser erstes TO DO erfüllt und einen Singapore Sling bestellt.Das Feuerwerk war schön und wir hatten eine richtig tolle Nacht. An dieser Stelle noch einmal: „Frohes Neues!“

Am nächsten Tag sind wir erst am Hafen herumgeschlendert, haben uns danach das Kolonialviertel angeschaut und waren zum Schluss im Merlion Park.Dort steht das Wahrzeichen Singapurs: der Merlion, ein Fabelwesen mit einem Löwenkopf und einem Fischkörper.

Abends sind wir nach „Little India“ gefahren und haben als einzige Europäer im „Restaurant“ gespeist. Die Inder essen nicht von Tellern, sondern von Bambus-Blättern und anstatt mit Besteck/Stäbchen/was auch immer kneten sie mit ihren Händen den Reis zu einem kleinen Häfchen und stecken es sich dann so in den Mund JEs war sehr lecker und auch sehr lustig. Wir haben ein wenig zu der Musik mitgetanzt wie man schön auf dem Video beobachten kann.In den vielen eng aneinander gehäuften kleinen Geschäften, entdeckten wir einen seltsamen Drogeriemarkt bei dem man Brustvergrößernde Seife und Creme sowie andere Hormonprodukte einkaufen konnte. „That’s very popular here“ erklärte uns die indische Verkäuferin und versuchte uns von den Vorteilen zu überzeugen. Nein! Wir haben nichts gekauft! ;) Danach haben wir dann die Orchard Road bewundert, eine große Shopping Straße, welche zu Weihnachten mit ganz vielen Lichtern prachtvoll dekoriert wurde.

Den darauffolgenden Tag haben wir auf Sentosa Island am künstilich angelegten Stand verbracht. Sentosa ist Singapurs größte Insel, die bis 1967 den Briten als Militärbasis diente, heute jedoch zu einer erstaunlichen Freizeitinsel für alle Altersstufen und Interessen verwandelt wurde. Neben uns war sogar eine Warane sonnenbaden. Am Abend genossen wir die Lichtershow am Hafen.

Für uns geht es jetzt mit dem first class Bus weiter nach Kuala Lumpur! Wir freuen uns euch bald wieder zu berichten!

Gruß und Kuss,

Kim & Nina

 

Hallo zusammen,

 

da wir fast den Flug nach Cebu verpasst hatten und nur dank unserem Taxi-Fahrer alias dem Rennfahrer rechtzeitig am Flughafen in Hong Kong angekommen sind, war uns in der Eile gar nicht bewusst, dass diese unsere letzten Stunden in unserer Lieblingsstadt sind. Erst im Flugzeug kamen uns die Tränchen und wir haben uns von HK verabschiedet.

Nach 3 Std Flug, mussten wir weiter mit der Fähre nach Bohol reisen. Nichtsahnend am Ferry Pier angekommen, versammelte sich eine lange Schlange voller Menschen vor uns, die wie wir, alle die letzte Fähre nehmen wollte. Da wir 2 als Touristen kaum zu übersehen sind und die Filipinos ein paar Pesos mehr verdienen wollten (Touristen zahlen mehr), wurden wir ganz nach vorne in die erste Reihe gerufen und haben es mit Ach und Krach noch auf die Fähre geschafft. Unglaublich, aber wahr.

Die ersten Tage auf Pangalo Island / Alona Beach verbrachten wir gemütlich mit Frucht-Shakes am Strand. Am 24.12 machten wir tagsüber einen Roller-Ausflug und erkundeten die Insel. Alle Häuschen(bzw. Holzhütten) waren festlich geschmückt und die Filipinos, denen wir begegnet sind, haben uns entweder gewunken oder „merry christmas“ gewünscht. Ein sehr freundliches Volk.

Abends haben wir am Strand unser Christmas Dinner verbracht und sind nach dem Feuerwerk mit den einheimischen tanzen gegangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Tag darauf haben wir eine Weihnachtsbootstour mit „Delphine-Gucken“ , „Insel-Jumping“ und „Snorkeling“ gemacht. Schnorcheln war definitiv unser Highlight des Tages, denn an uns sind sehr sehr viele verschiedene und richtig bunte Fische vorbei geschwommen. Mit einem Stückchen Brot konnte man die Fische füttern, nur gestreichelt werden mochten sie nicht ;)

 

Viele Filipinos hatten Nikolausmützen auf und auch hier haben sich alle andauernd „merry christmas“ gewünscht. Es war schon toll so etwas an Weihnachten erleben zu dürfen, auch wenn die Weihnachtsstimmung von zuhause nicht richtig aufkam.

 

Hier waren wir bei den „Chocolate Hills“, die deswegen Schokohügel heißen, weil es im Sommer nicht regnet und die Hügel sich braun färben.

Anschließend besuchten wir die Tarsier-Äffchen. Es sind die kleinsten Äffchen auf Bohol und umfassen noch nicht mal eine Handfläche.

Eigentlich sind sie hässlich und ihre großen Augen sind größer als ihr Gehirn. Aber weil sie so klein sind, hatten sie doch etwas putziges. Wir mussten uns sehr leise verhalten und durften die Äffchen weder anfassen, noch mit Blitzlicht fotografieren. Der Grund dafür: Tarsier-Äffchen sind sehr sensibel – eine Berührung könnte sie so sehr stressen, dass sie danach sterben würden.

 

 

Leider ist unsere Zeit auf den Philippinen sehr schnell vergangen, denn wir sitzen gerade in der Fähre auf dem Weg zum Flughafen.

Next Stop ist Singapur!!! Wir freuen uns riesig!

Euch allen wünschen wir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Wir denken an unsere Lieben zuhause und  lassen bald wieder von uns hören!!!

 

Knutscha,

Kim & Nina

Nachdem wir aus Shanghai wieder zurück gekommen sind, fing auch schon unsere Klausurphase an. 7 Tage und 5 Klausuren verbunden mit einigen Trips in den Wochen zuvor-  bedeutete Tage und Nächte durch zu lernen. Mit minimalem Aufwand haben wir versucht ein gutes Ergebnis zu erzielen- auf die Ergebnisse warten wir immer noch. Nachdem unsere Klausurphase endlich vorbei war, haben wir zunächst einmal den Schlaf der letzten Tage nachgeholt, es uns beim Friseur (der kein Englisch sprach :) ) gut gehen lassen und einige bisher ungesehene Seiten Hong Kong‘s erkundet. Im Anschluss daran folgte eine Farewell-Party der nächsten. Langsam leerte sich der Campus und die ersten Exchange Students verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg nach Hause oder begonnen ihre Backpacking Reise. Der Abschied von jedem Einzelnen ist uns sehr schwer gefallen. In den 4 Monaten in denen wir in Hong Kong gelebt haben, haben wir tolle Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt und viele neue tolle Freunde gefunden. Einigen werden wir sicherlich noch auf unserer Süd-Ost Asien Reise wieder begegnen und mit den anderen ist schon jetzt eine Réunion geplant. Wir hatten eine absolut grandiose Zeit in der schönsten Stadt, die wir bisher gesehen haben. Hong Kong hat einfach so viel zu bieten: Die Großstadt mit der schönsten und vielfältigsten Skyline der Welt, wunderschöne Strände, grüne Berge, über 200 kleine Inseln, viele verschiedene Nationalitäten, eine hervorragende Partymeile, und vielen tollen Menschen. Wir sind stolz darauf sagen zu können, dass wir 4 Monate lang „Hong Kong Residents“  waren und verlassen diese Stadt schweren Herzens. Wir sind uns aber sicher, dass dieser Abschied kein „ Good Bye“, sondern nur  ein „See You Later“ ist.

Anfang Dezember sind wir zusammen mit Bene nach Shanghai geflogen. In den 4 Tagen,  die wir dort waren, haben wir Shanghai von seiner schönsten Seite gesehen. Die Skyline hat uns wirklich beeindruckt. Auf der einen Seite des Flusses ragen die riesen Skyscraper in den verrücktesten Formen in den Himmel. Der „Bottel Opener“, ein Gebäude in Form eines Flaschenöffners stach besonders hinaus. Auf der anderen Seite reihen sich die wunderschönen, alten, prunkvollen Bauten aus der europäischen Kolonialzeit aneinander. Man könnte fast meinen, der Fluss Huangpu würde zwei unterschiedliche Städte voneinander trennen. Ein besonderes Highlight war unser Café Latte in Grand Hyatt im 87. Stock des Jin Mao Towers inmitten Shanghais Finanz- und Geschäftsviertel, von wo aus wir einen  unglaublichen Ausblick auf die faszinierende Skyline hatten. An einem Abend sind wir gemeinsam mit einigen Freunden Teppanyaki essen gegangen. Den ganzen Abend lang konnten wir so viele Getränke, sowie Sushi, Sashimi, Seafood, Fleisch, etc. ordern wie wir wollten. Direkt vor unseren Augen haben die Köche das Essen auf einer riesen Grillplatte zubereitet und dabei eine kleine Feuershow hingelegt. Obwohl wir mit 5 Deutschen und einer Chinesin am Tisch saßen, wurde die meiste Zeit über Mandarin gesprochen. Das war wirklich faszinierend und hat uns motiviert diese Sprache auch in Deutschland weiter zu lernen.  Am Ende unseres Trips waren wir wirklich begeistert von Shanghai und mussten uns eingestehen, dass diese Stadt schon sehr nah an unser geliebtes Hong Kong rankommt. Abgesehen von dem Vorteil, dass man hier Mandarin spricht, bleibt Hong Kong jedoch immer noch unsere absolute Nummer 1 . :)

 

Peking

Wir waren leider nicht gemeinsam dort, hatten beide aber eine tolle Zeit. Die Stadt ist riesig und im Vergleich zu Peking ist Hong Kong wirklich nur ein kleines Dörfchen. Nachdem wir die letzten Monate über 20 Grad von Hong Kong gewöhnt waren, haben wir bei 4-10 Grad Celsius trotz strahlender Sonne das ein oder andere Mal bis auf die Knochen gefroren.  Den kommunistischen Einfluss konnte man überall sehen: Die Flaggen, Soldaten, die weißen langen Zäune,… Das Beste an allem war, dass wir endlich unsere Mandarin Kenntnisse anwenden konnten.  Wir haben den Tiananmen Square besichtigt, wo zahlreiche Chinesen Fotos mit uns machen wollten. Sehr unangenehm war dort der Anblick von kleinen chinesischen Kindern, die anstatt einer Windel ein Loch in ihrem Strampler haben und sich bei Bedürfnis auf öffentlichen Plätzen entleeren. Auch das Spucken ist eine unangenehme Angewohnheit der Chinesen. Selbst eine gut gekleidete Lady spuckte, verbunden mit einem ekelerregenden Geräusch, direkt neben unsere Füße. Insgesamt haben wir „Beijing“ als viel moderner als erwartet, kennengelernt. Die Forbidden City (Dort lebten und regierten die chinesischen Kaiser), der Summer Palace und zahlreiche Tempel waren weitere Highlights. Nichts davon konnte jedoch unseren Trip zur „Great Wall“, einem der sieben Weltwunder,  toppen. Nachdem wir mit der Seilbahn hoch gefahren sind, liefen wir ca. 2 ½ h tausende Stufen die Mauer entlang. Faszinierend waren die kleinen Ständchen mit Getränken und Snacks, welche  von alten chinesischen Frauen jeden Tag aufs Neue den langen Weg bis auf die Mauer getragen werden. Der beste Part der Mauer war der, der eigentlich für Touristen verboten war. Dies war ein uralter Abschnitt der Mauer, der  nicht restauriert wurde. Um die Mauer zu verlassen, konnten wir mit einer Sommerrodelbahn den ganzen Weg hinunter rutschen. Sehr bekannt für Peking ist auch die „Wangfujing Snack Street“, auf der Spinnen, Skorpione, Seepferdchen uns Seesterne, Vögel, Insekten und vieles mehr am Stick zum Snack angeboten werden. Zuzusehen, wie die Chinesen diese Leckereien aßen, war einmalig.

Allem in allem war Peking eine tolle Erfahrung. Wir haben das „richtige“ China kennengelernt und viele historische Plätze gesehen. Es ist eine sehenswerte Stadt, doch hier zu leben, könnten wir uns nicht vorstellen. Uns gefällt Hong Kong immer noch am besten!!

Hallo ihr Lieben,
Lang ist es her, dass wir von uns hören lassen haben. Wir erleben hier so viel, dass es uns manchmal schwer fällt mit dem Schreiben hinterherzukommen.

Ein Highlight war unsere Hiking-Tour zum “Sai Wan Beach“. Um zu unserem Ziel, einem weit abgelegenen Strand mitten in der Natur, zu gelangen gab es nur einen Weg: wandern! Keine Busse oder ähnliche Verkehrsmittel können die schmalen Straßen und Klippen befahren. Voll bepackt mit Verpflegung und Getränken für den Abend, liefen wir in der prallen Sonne und bei hoher Luftfeuchtigkeit durch Berge und Dschungel. Auf unserem Weg begegneten wir tierischen Erdbewohnern, wie gelb-grünen Schlangen und handgroßen Spinnen. Nach 2 Stunden erreichten wir nassgeschwitzt den wunderschönen Sai Wan Beach. Unsere Gruppe (ca. 20 Mann) ließen alles stehen und liegen, sprangen ins Meer und genossen die Abkühlung sowie den tollen Ausblick auf die Berge.
Nachdem wir gegessen und am Lagerfeuer gefeiert haben, waren wir beide die einzigen, die sich den Luxus einens Zeltes genehmigt haben. Als es dann anfing für wenige Minuten zu Regnen, wurden uns die verrücktesten Angebote gemacht um mit bei uns im Zelt übernachten zu dürfen.
Auch wenn wir morgens von einer furchtbaren Hitze im Zelt geweckt wurden, liefen uns wenigstens keine Krabben durchs Gesicht und sahen nicht aus wie Sandmumien.
Alles in allem, war es ein gelungener Trip mit viel Spaß. Wir können jetzt sagen, dass wir schon einmal am Strand geschlafen haben! ;)

 

 

 

 

 

Der nächste Ausflug ging nach Macau, eine ehemalige portugiesische Kolonie in der nähe von Hong Kong. Heute gehört Macau zur Volksrepublik China.
An der schönen Altstadt kann man immer noch den mediterranen Einfluss der Portugiesen bewundern. 150 Jahre alte Kolonialbauten, verschlungene Gassen, kleine Plätze mit Springbrunnen. Man könnte sich in Südeuropa wähnen, hier, mitten in Asien.
Später besichtigten wir die Fassadenruine der Pauluskirche (Ruinas de São Paulo). Das schönste Casino Macaus ist das Venetian, das größte Casino der Welt. Im Innerenn des Casinos befindet sich eine Show-Arena für 15.000 Zuschauer, 30 Restaurants,ein Messe - und Kongresszentrum, mehrere hundert Geschäfte und ein Hotel mit 3000 Zimmern. Auf den oberen Etagen kann man durch die Kulissen eines künstlichen Venedigs schlendern. Originalgetreue Türmen, Brücken, Plätze und Kanäle sowie singende Gondolieri, Straßenkünstler und Tänzerinnen lassen vergessen, dass man sich in China befindet.
Beeindruckend ist, dass der Umsatz der Casino-Industrie den von Las Vegas um Längen überholt hat. Dies liegt unter Anderen an der Spielsucht der Asiaten ;)

Einige Freunde von uns haben zum Anlass der Summer Splash Party (im Hardrock Café) eine Suite im Venetian gemietet.
Als unsere Jungs uns in Bademänteln (Hugh Hefner – like) die Tür der Suite öffneten, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Wir traten ein in 70qm puren Luxus! Nach einer kleinen Pre-Party im Hotel, machten wir uns dann auf den Weg zur Poolparty mit Benny Benassi.

 

 

 

 

 

 

Es kommt aber auch schon mal vor, dass Hong Kong still gelegt wird. Mitten in der Nacht   wurden wir hier von einem Typhoon überrascht. Da er am Morgen Gefahrenstufe 8 erreichte, wurden alle Menschen in HK davor gewarnt das Haus zu verlassen. Das hieß für uns keine Uni, für alle anderen „no work“, für ganz Hong Kong ein Tag im Bettchen :) .

Mr. Wong wurde festgenommen! Wir haben Euch bereits von Mr. Wong, unserem Lieblings-Gastwirt berichtet. Normalerweise kann man bei ihm für ca. 5€ soviel Essen und Trinken wir man kann. Doch an diesem Dienstag tauchte plötzlich die Polizei auf und nahm unseren geliebten Mr.Wong mit all seinem Alkohol in Gewahrsam. Es stellte sich heraus, dass er keine Lizenz hatte Alkohol zu verkaufen. Doch Mr.Wong is back und lässt sich nicht von der Polizei einschüchtern – zu unserem Glück!

Am Samstag, den 02. Oktober war National Day. Zu diesem Anlass wurden wir in das Apartment einer Freundin eingeladen, welches die beste Sicht auf das 20 minütige, einzigartige Feuerwerk bot. Die Chinesen haben es echt drauf- könnt ihr euch vorstellen, dass sie sogar Chinese Characters darstellen können?! Das Feuerwerk übertraf all unsere Erwartungen und war nichts im Vergleich zu Rhein in Flammen ;) .

 

 

 

 

 

 

Letzten Sonntag haben wir Ninas Geburtstag mit hunderten internationalen Stundenten auf insgesamt 5 Junk Boats gefeiert. Mehrere riesige Soundanlagen, viele gute DJs, Essen&Trinken en masse und viele gut gelaunte Menschen sorgten für eine unglaublich gute Party! So oft wie an diesem Tag, wurde sicherlich noch nie für Nina „Happy Birthday“ gesungen – mindestens auf jedem Boot ein Mal.
Nach der Party fand auf unseren Floor noch ein B-Day Dinner statt. Wir kochten alle zusammen und aßen zu Guter letzt zwei super tolle Torten! Ein gelungener Tag!!!


First Week…

Néi hóu! (Hallo!) :D

Montag war nun unser erster Tag der Orientation Week. Zu ca. 220 Mann saßen wir im Theater-Raum und hörten gespannt dem Direktor Peter Li zu. Obwohl wir dachten, dass wir den größten Teil der Austauschstundenten bereits kannten, sahen wir wieder viele unbekannte Gesichter. Um einen genaueren Überblick über die verschiedenen Nationalitäten zu bekommen, wurden wir aufgefordert bei Nennung unseres Landes aufzustehen. Dabei überwogen die Deutschen und die Franzosen die Masse. Auch Viele aus anderen Teilen Asiens sind nach HK zum studieren gekommen. Während am Anfang noch interessante Themen besprochen wurden, wurde uns jedoch sehr schnell langweilig, denn man erklärte uns wie Internet usw. funktioniert.
Am Abend sind wir mit unserem Buddy Natalie und ihren chinesischen Freundinnen zusammen Essen gegangen.
Am Dienstag gingen wir nach der Einführung Schwimmen. Im nahegelegenen Pool waren wir als einzige Europäer eine Attraktion.
Am Abend ging das Einführungsprogramm weiter. Ähnlich wie bei Harry Potter gibt es hier verschiedene Wohnhäuser, die jeweils einen bestimmten Lebensstil vertreten. Um sich gegenseitig kennenzulernen und das „Eis zu brechen“ haben wir mit kleinen lustigen Spielchen angefangen. Die Verlierer der Spiele mussten auf die Bühne und sich vorstellen. Später, als wir dann zu „YMCA“ und „my bonny is over the ocean“ Choreographien tanzen mussten (die Chinesen stehen da voll drauf), wurde es etwas peinlich. Danach haben wir unseren Wohnhaus-Ruf gelernt und uns mit den anderen Wohnhäusern gebattelt.
Mittwoch stand die Hong Kong Tour auf dem Programm. Nach einer wackeligen und rasanten Busfahrt ( die Chinesen können definitiv kein Auto fahren), stiegen wir kreidebleich aus dem Bus beim Victoria Peak aus. Victoria Peak ist eine Aussichtsplattform in 554m Höhe, welche sich auf dem Gipfel des bekanntesten Berges in Hong Kong befindet. Von da aus genossen wir eine phantastische Aussicht auf die Skyline, den Hafen und die grünen Berge der Stadt. Danach gings zum Strand des Repulse Bay. Dort konnten wir den dicken Bauch eines Buddahs streicheln und haben jetzt ein lebenlang Glück ;)
Weiter ging es zum Stanley Market, Jade Market und Won Tai Sin Tempel. Lunch hatten wir im „floating restaurant“, einem Restaurant auf der See.
In diesen Tagen der Einführung fiel uns auf, dass die HKBU im Vergleich zu unserer Uni sehr organisiert ist. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant.
Donnerstag und Freitag haben wir administratives Zeugs erledigt und waren zwischendurch Shoppen. Um Kurse ab- und zuwählen zu können, konnte man ab 8 Uhr morgens ins Büro und sich dieses Vorgehen genehmigen lassen. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ dachten wir uns und standen um 7.30h vor der Tür des Büros. Zu unserem Erstaunen waren wir jedoch die Ersten und mussten nicht, wie gedacht, in einer endlos langen Schlange stehen. Glücklicherweise haben wir alle Kurse bekommen und Freitags sogar frei.
Erst nach fast zwei Stunden, in denen wir alles erledigt hatten, trudelten langsam die anderen Stundenten ein.
Freitag Abend waren wir Tanzen, obwohl wir Samstag schon um 7 Uhr aufstehen mussten. Aber so ist das in HK, wenig Schlaf, rund um die Uhr unterwegs sein, jede Gelegenheit ausnutzen um Spaß zu haben.
Den Samstag verbrachten wir auf einem Boot in den Nähe des Strandes Clearwater Bay. Obwohl das Wetter anfangs nach Donner und Regen aussah, lockerte es sich im Laufe des Tages auf und wir konnten strahlenden Sonnenschein genießen. Auf dem Boot waren wir ein bunter Mix aus ca. 25 Leuten mit denen wir eine lustige und entspannende Zeit hatten. Obwohl wir uns ständig eincremten, kamen wir als Krabben zurück aufs Land.
Den Abend ließen wir alle zusammen auf dem Dach eines Restaurants am Ferry Pier ausklingen.

Unsere Resonanz bis jetzt: Hong Kong ist die schönste Stadt, die wir je gesehen haben! Sie beeindruckt bei Tag genauso wie bei Nacht
Morgen ist unsere erste Vorlesung! Wir sind gespannt und freuen uns sogar ein bisschen darauf.

Wir wünschen Euch eine tolle Woche und viel Spaß beim Bildergucken!!!

Umarmungen nach Billerbeck, Coesfeld, Düsseldorf und Remscheid!

Nina&Kim

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